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Future of Work
Acht Hypothesen zu Trends für die Zukunft


Der zuletzt hitzig geführte Diskurs zwischen Elon Musk und Mark Zuckerberg über künstliche Intelligenz zeigt deutlich, wie unterschiedlich sich die Konsequenzen neuer Technologien in der Zukunft einschätzen lassen. Gerade für Unternehmen ist jedoch eine Vorstellung davon, was die digitale Zukunft bringt, überlebensnotwendig.

Welchen Einfluss haben technische Umwälzungen, die sich z.B. über maschinelles Lernen und Robotik am Horizont abzeichnen, aber auch demographische Verschiebungen und der Trend hin zu stärkerer Individualisierung, für die eigene Organisation?

Tatsächlich halten Unternehmen mit den technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Schritt, indem sie neue Produkte und Services auf den Weg bringen, neue Geschäftsmodelle entwickeln und noch stärker den Fokus auf positive Kundenerfahrungen legen. Das hat auch Konsequenzen für das Innerste eines Unternehmens.

Welche beruflichen Tätigkeiten werden in Zukunft von wem erledigt werden und wie werden sie organisiert sein?

In der Zusammenarbeit mit einer großen Zahl von Unternehmen haben wir 8 Trends beobachtet, die ein erstes Schlaglicht auf diese Fragen werfen.

Acht Hypothesen zu 'Future of Work'
Für Beschäftigte

1) Polarized Workforce

Mit den sich wandelnden Tätigkeiten passen sich auch die Anforderungen von Unternehmen an das Skillset der Mitarbeiter an.

Die Automatisierung insbesondere von Jobs mit mittlerem Anforderungsprofil wird Unternehmen in einen noch härteren Wettstreit um Top-Talente zwingen, in dem sie mit neuen Angeboten aufwarten müssen.

2) Focus on Mindset and Meta-Competencies

In einem sich schnell transformierenden, zunehmend volatilen Umfeld kann ein Unternehmen sich nicht mehr darauf verlassen, dass Mitarbeiter alle notwendigen Kompetenzen vor Beginn der Tätigkeit erwerben und durch klassische Abschlüsse nachweisen können.

Klassische Softskills wie Offenheit, Lernbereitschaft, eine hohe Anpassungsfähigkeit, Gestaltungswille und Kontaktfähigkeit werden noch weiter an Bedeutung gewinnen.

3) Diverse Workforce

Durch die fortgesetzte Globalisierung, verstärkte Inklusion, zunehmende Partizipation von Frauen und verschobene globale Demografien werden Unternehmen dabei zudem mit einer diverseren und anspruchsvolleren Workforce als je zuvor zusammenarbeiten.

Das wird Unternehmen bereichern aber gleichzeitig auch vor neue Herausforderungen stellen.

4) Purpose-driven Employees

Nicht nur der Hintergrund der Mitarbeiter wird diverser, sondern auch ihre Wünsche und Ansprüche an Beruf und Arbeitgeber.

Für viele steigen neben dem Wunsch nach einer guten Work-Life Balance insbesondere die Erwartungen an eine sinnstiftende Arbeit und damit einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Arbeitgeber deutlich.

Für Tätigkeiten

5) Extended Automation

Für fast alle Berufsgruppen, nicht mehr nur manuelle Arbeiter, gilt gleichermaßen, dass ein bis zwei Drittel ihrer alltäglichen Arbeit automatisierbar ist – und Unternehmen werden sie über kurz oder lang auch automatisieren müssen.

Menschen übernehmen dann noch stärker kreative, planerische, steuernde und kommunikative Tätigkeiten.

6) Augmented Workforce

Im Zuge der zunehmenden Automatisierung muss die Zusammenarbeit zwischen Mensch, Maschine und Software gestaltet werden.

Zusätzlich müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie Verantwortung nachgehalten werden kann, denn u.a. über Virtual und Augmented Reality werden die Grenzen zwischen Realität und digitalen Daten zunehmend in Frage gestellt.

Für Organisationen

7) Flexible Networks of Teams

Die neuen technischen Möglichkeiten füttern die Ansprüche sowohl der Mitarbeiter als auch der Unternehmen an flexibleres und agileres Arbeiten.

Dynamische Modelle der Zusammenarbeit, mit anpassungsfähigen aber auch volatileren Teams, werden mehr und mehr zur Norm.

8) Fluid Boundaries

Dabei weichen die Grenzen von innen und außen immer weiter auf. Karriereverläufe, die mehrfach in und aus einem Unternehmen hinausführen, die Einbeziehung von externen Crowds und Kunden in die Produktentwicklung sowie die engmaschigere Verflechtung mit anderen strategischen Partnern führen zu einer Verschiebung der klassischen Unternehmensgrenzen:

Wo fängt ein Unternehmen in der Zukunft an und wo hört es auf?

Was ist Ihre Meinung zum Thema Arbeit 4.0?
Welche Erfahrungen hat Ihr Unternehmen gemacht?

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